Franziska Kronfoth – Regie

Franziska Kronfoth setzt sich intensiv mit dem Kunstwerk Oper und den umgebenden Strukturen auseinander und erforscht in ihrer Arbeit das Verhältnis zwischen Performance, Bildender Kunst, Schauspiel und dem musikalischen Theater. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt Film und Video in der Theaterarbeit. Seit 2005 realisierte sie zahlreiche Inszenierungen, u. a. Notre Carmen nach Georges Bizet, Brechts Der gute Mensch von Sezuan, Tristan und Isolde, Isolde, Isolde nach Richard Wagner und Gottfried von Straßburg, Versionen von Giulio Cesare, Siegfried, Rigoletto und der Matthäus-Passion. Zuletzt entstand in Riga ein Opernfilm zur lettischen Nationaloper Baņuta von Alfrēds Kalniņš.


Mit dem Musiktheaterkollektiv HAUEN•UND•STECHEN, das sie 2012 mit Julia Lwowski gründete, entstanden zahlreiche gemeinsame Arbeiten, u. a. für die Bayerische Staatsoper, die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, die Volksbühne Berlin, die Staatsoper Hamburg, die Sophiensæle Berlin und das Théâtre de l’Athénée Paris.

Franziska Kronfoth studierte Regie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Für ihr Projekt LULU/NANA wurde 2013 mit dem Elsa-Neumann- Stipendium des Landes Berlin als Nachwuchskünstlerin ausgezeichnet. Sie war außerdem Stipendiatin der Akademie „Musiktheater heute und erhielt Recherchestipendien des Landes Berlin und der Kulturstiftung des Bundes.